Nordkette Downhill.PRO 2012 in Innsbruck:
Downhillaction mit “Teamspirit”

Beim Nordkette Downhill.PRO 2012 in Innsbruck betreten die besten Fahrer der Downhillszene die Wettkampfarena. Hier gewinnt, wer den Teamspirit lebt und gemeinsam mit seinem Team die Tiroler Alpen besiegt.

Vorschau auf den spark7 Nordkette Downhill.PRO Innsbruck Invitational 2012.  Foto: Felix SchuellerAm 8. September 2012 startet der Nordkette Downhill.PRO Innsbruck Invitational 2012. Zahlreiche Topfahrer der internationalen Downhillszene haben bereits ihre Namen in die Startliste für Innsbruck eingetragen.

Neben “Wiederholungstätern” wie Brook MacDonald, der im letzten Jahr die unangefochtene Streckenbestzeit von 9:26 Minuten für sein Team herausfahren konnte, starten auch Streckenneulinge wie der Kanadier Steve Smith, der gemeinsam mit dem bereits streckenkundigen Nick Beer aus der Schweiz für das Team Devinci Global Racing aus Kanada unterwegs sein wird.

Ins Rennen gehen auch die CG Racing Brigade aus Andorra, Hutchinson United Ride und Riding Addiction Commencal aus Frankreich, Alpine Commencal aus Österreich, das Dirt Norco Race Team aus Irland, das Yeti Fox Shox Factory Race Team aus den USA und MS Mondraker Racing Team aus Österreich.

Die eingeführte Damenwertung beim Nordkette Downhill.PRO 2012, durch die in jedem Team mindestens eine weibliche Weltcupfahrerin um Punkte fighten wird, bringt nicht nur die französische Downhillweltmeisterin Emmeline Ragot nach Innsbruck.

Auch weitere Weltklassefahrerinnen wie Tracey Hannah aus Australien, Myriam Nicole aus Frankreich oder die österreichische Top-10-Fahrerin Petra “Petz” Bernhard sind mit von der Partie.

Nordkette Downhill.PRO 2012: Teamspirit in Innsbruck

Vorschau auf den spark7 Nordkette Downhill.PRO Innsbruck Invitational 2012.  Foto: Felix SchuellerNicht als Einzelkämpfer, vielmehr gemeinsam mit ihren Teams, kämpfen die Athleten um den begehrten Sieg in Innsbruck. 

Die Wettkampfarena, der Scott Nordkette Singletrail, ist eine der steilsten und schwierigsten Downhillstrecken Europas und liegt inmitten einer Bergkulisse, direkt oberhalb des Stadtzentrums von Innsbruck.

Mit einer Länge von knapp vier Kilometern, mehr als 1030 Höhenmetern und einem Gefälle von bis zu 36 Grad, gilt die Strecke in den Tiroler Alpen als schwierig und strapaziös.

Eine rund zehnminütige Freeride-Abfahrt mit Wurzeln, Stufen, North Shores und Drops muss bis zur Überquerung der Ziellinie auf der “Hungerburg” überwunden werden.

Den fahrtechnisch schwierigsten Abschnitt müssen die Athleten bereits kurz nach dem Start hinter sich bringen. Der “3er-Stützen-Albtraum” verlangt bereits alles von Fahrern und Material ab: steiles Gelände gepaart mit engsten Spitzkehren, losem Untergrund und riesigen Steinstufen.

Die folgende sogenannte “Mischwaldsession” mit wechselnder Bodenbeschaffenheit, von Schotter bis zu erdigem Waldboden, integriert als Highlight das “Panoramagap” – ein sehr anspruchsvoller Sprung mit Blick auf die Stadt.

Als nächsten Abschnitt erreichen die Fahrer den “Lawinenkegel”, in dem auch eine Kombination aus Step-up, North-Shore-Steilkurve und Step-down auf die Rider wartet. Bald darauf folgt der rund vier Meter hohe Roadgap, der für viel Airtime sorgt.

Den letzten Abschnitt “Little North Shore” erreichen die Fahrer nach 1.000 überwundenen Höhenmetern. Nun geht es endlich in Richtung Ziel. Was dort folgt ist keinesfalls mittelmäßig: Ein Dreimeter-Sprung ins Zielgelände verlangt Erfahrung, Können und unbedingt einen Speedcheck!

Downhill.PRO 2012: Downhillyoungsters aufgepasst

Vorschau auf den spark7 Nordkette Downhill.PRO Innsbruck Invitational 2012.  Foto: Felix SchuellerUnterstützt werden die Teams erstmals auch von lizenzierten Nachwuchsdownhillern zwischen 14 und 18 Jahren, die die einmalige Chance auf einen Startplatz im Team mit den Profis erhalten.

Im Anschluss an ein viertägiges Downhill-Trainingscamp, konnten sich die schnellsten lizenzierten Junioren im Rahmen eines Abschlussrennens für das Nordkette Downhill.PRO qualifizieren und werden dort in den Teams von Brook MacDonald, Fabien „Couscous“ Cousinie & Co. um den Sieg in der Teamwertung mitfahren.

Die Nachwuchsathleten gehen dabei vom alten Downhill-Start ins Rennen, der circa auf der Hälfte der Strecke positioniert ist.
 
Jedes Team besteht aus je fünf Fahrern – zwei Weltcupfahrern, einer Weltcupfahrerin und einem Mix aus lizenzierten Nachwuchsdownhillern und lokalen Wildcardfahrern – und kämpft gemeinsam um die schnellste Gesamtzeit, um am Ende des Tages auf dem obersten Platz des Podiums zu stehen.

Mehr Informationen gibt es auch unter: www.nordkette-downhill.com

veröffentlicht am 26.07.2012

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