Metro Ride:
Downhill-Mountainbiker im Budapester Untergrund

Normalerweise führen Downhill-Events, ihrem Namen verpflichtet, von einer Anhöhe hinunter. Der Red Bull Metro Ride startete auf ebenem Grund – und schickte die Mountainbiker in die schummrigen Abgründe einer Budapester U-Bahn-Station.

Metro Ride in der Budapester Metro Foto: Vitek Ludvik, Red BullWer sich mit knapp 50 km/h eine Rolltreppe hinunterstürzt, hat entweder vor einem besonders wichtigen Termin verschlafen – oder die Startberechtigung für einen der ungewöhnlichsten Downhill-Events des Jahres ergattert. Für 36 Mountainbike-Pros galt am 22. September um Mitternacht letzteres: Sie starteten beim Metro Ride, dem möglicherweise technisch anspruchsvollsten, in Bezug auf den Austragungsort aber ganz bestimmt ungewöhnlichsten Radrennen des Jahres.

Mit High-Speed durch schmale Gänge

Vom Eingang der Budapester U-Bahn-Station Deák tér führte der 350 Meter lange unterirdische Kurs über Rolltreppen und Stiegen, durch heimtückisch glatt asphaltierte Gänge und sogar durch U-Bahn-Waggons. An den gesundheitsfördernden Auswirkungen, die dem Radfahren üblicherweise nachgesagt werden, konnte dabei gezweifelt werden: Spektakuläre Stürze warfen zahlreiche Fahrer vorzeitig aus dem Rennen.

Crash im Zugabteil

Eines der Opfer der selektiven Strecke war Mitfavorit Filip Polc, ein Slowake mit reichlich Erfahrung in ungewöhnlichen Mutproben: Er hält beispielsweise den Snowscoot World Speed Record mit 134,51 km/h. Der Hobby-B.A.S.E.-Jumper stürzte während des Trainingslaufs in einem U-Bahn-Waggon so schwer, dass sein Start lange fraglich blieb. Doch der 22-Jährige biss die Zähne zusammen und wurde am Ende Dritter.

Zweiter Untergrund-Sieg für Gee Atherton

Schnellster Fahrer beim Metro Ride, der in K.O.-Runden mit jeweils zwei Fahrern ausgetragen wurde, war der Brite Gee Atherton, bereits Dritter im diesjährigen WM-Wettbewerb herkömmlicher Downhiller. Zweiter wurde mit drei Zehntel Rückstand der Neuseeländer Sam Blankinson. Für Atherton war sein Sieg übrigens eine Art Titelverteidigung: Er hatte im Vorjahr den Red Bull Down Metro gewonnen, wo das Rennen durch die zweittiefste U-Bahn-Station Mexico Citys führte.

veröffentlicht am 03.10.2007

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