Motocross WM:
Hoffnung auf Podiumsplatz

Der Talkessel Teutschenthal erlebt am 12. und 13. Mai den fünften Lauf zur Motocross-Weltmeisterschaft 2007. Motocrosser aus mehr als 20 Nationen gehen in den beiden Top-Klasse MX1 (450ccm) und MX2 (250ccm) an den Start.

 Es ist in diesen Klassen 2007 der einzige WM-Lauf in Deutschland. Nach der Premiere im vergangenen Jahr kommt im "Talkessel" erneut ein Grand Prix zum Weltcup der Frauen hinzu. Für den gastgebenden Motorsportclub Teutschenthal, Ortsclub im ADAC, ist es der 14. Weltmeisterschaftslauf in seiner Vereinsgeschichte.

Die Fahrer
Alle Motocross-Fans wird es in diesem Jahr besonders freuen: Nach Jahren der Pause sind in allen Klassen wieder deutsche Fahrer am Start. Und es gibt berechtigte Hoffnungen auf einen Podiumsplatz. Die ersten Läufe dieses Jahres haben bereits gezeigt, dass Max Nagl der Umstieg von der MX2 in die MX1 bestens bekommen ist. Im spanischen Bellpuig holte sich Max vergangenen Sonntag einen tollen dritten Gesamtplatz. Da der „Talkessel“ die erklärte Lieblingsstrecke des 19-Jährigen ist, kann mit einer Wiederholung dieser Leistung in Teutschenthal gerechnet werden. Gleiches gilt für Marcus Schiffer (MX2), der als Mitglied des MSC Teutschenthal ebenfalls mit breiter Unterstützung rechnen kann. Auch für „Skip“, ebenfalls 19 Jahre alt und mittlerweile sicherer Top-10-Fahrer, ist ein Podiumsplatz möglich.

Im Weltcup der Frauen werden sich 2007 alle Augen erneut auf Stephanie Laier richten, für die ein Platz auf dem Treppchen gebucht scheint. Eventuell erlebt der MSC Teutschenthal mit Anne Borchers aus Leps (bei Zerbst) sogar den Start eines zweiten Clubmitglieds. Die Startgenehmigung für den Women’s World Cup ist beantragt.

Die Strecke
Alle Fahrer werden sich im Mai auf neue Streckenabschnitte einstellen müssen: Der Streckenverlauf ist vor allem im Bereich des Zielsprungs erheblich überarbeitet worden. Hintergrund: Der „Talkessel“ galt bislang als eine der schnellsten Rennstrecken im MX-Zirkus, war quasi das Monza der Motocrosser. Doch angesichts immer schnellerer und technisch besserer Maschinen wurde in Teutschenthal zuletzt eine Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht, die in Fragen Fahrersicherheit Sorgenfalten auf die Stirn aller Verantwortlichen zeichnete. Hinzu kam der Anspruch, dass sich auch im „Talkessel“ Geschwindigkeit viel stärker als bisher mit technischem Können paaren sollte. Zum Einfügen zusätzlicher Kurven kam eine Überarbeitung des „Belags“, der den Crossern bei der WM erstmals nicht nur Sprinteinlagen auf hartem Boden, sondern auch Fahrkünste in tiefen Sandpassagen abverlangt.

Die Zuschauer
Für Zuschauer bleiben alle Vorteile des „Talkessels“ erhalten. Der einzigartige Arena-Charakter wurde nicht angetastet. Von den Tribünen und dem Westhang aus können auch weiterhin ca. 80 Prozent des Renngeschehens problemlos eingesehen werden. Wer ganz dicht dran sein will am Renngeschehen, für den ist der Wechsel in den Innenraum und hinaus idurch die Tunnel in bewährter Weise möglich. Wer die Motocross-Stars außerhalb der Rennen erleben will, hat dazu im Fahrerlager ausreichend Gelegenheit. Der Fahrerlager-Besuch ist in Teutschenthal auch 2007 im Eintrittspreis inklusive.

Das Programm
Der enge WM-Zeitplan sieht am Samstag traditionell die Trainings- und Qualifikationsläufe vor. Nach den Warm-ups Sonntagfrüh fällt 11.05 Uhr das Startgatter für den ersten WM-Lauf. Los geht es mit den Frauen, gefolgt von den Fahrern in der MX2 und anschließend der MX1. Alle qualifizierten Fahrer dürfen in jeder der drei Klassen auch 2007 zwei Mal an den Start gehen. Die Zuschauen können sich also auf insgesamt sechs spannende WM-Läufe freuen.

Partys im Festzelt am Freitag- und am Samstagabend, teilweise mit Livemusik, gehören zum Rahmenprogramm. Samstagabend wird es im Festzelt zudem wieder die Vorstellung der Fahrerinnen geben. Am Rande des Renngeschehens haben Kinder wieder die Möglichkeit, sich selbst mal auf einem Quad auszuprobieren. Eine Partnerschaft mit Suzuki macht dies möglich. 

Die Preise
Der Ticketpreis staffelt sich 2007 wie folgt: Samstag 17 Euro, Sonntag 25 Euro, komplettes Wochenende 30 Euro. Kinder zahlen über das Wochenende einen symbolischen Euro. Wer vor Ort campen möchte, kann dies unweit der Rennstrecke tun. Die Gebühren (inklusive Parken) haben sich nicht verändert: je Nacht 10 Euro pro Zelt bzw. 15 Euro je Wohnmobil/Caravan.

veröffentlicht am 27.04.2007

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