MTB:
Zehn Fragen an Tim Nemelka

Funsporting.com bat das MTB-Nachwuchstalent Tim Nemelka zum Interview. Im Gespräch verriet der 17-jährige Stuttgarter, warum er sich mit Bananensaft auf Wettkämpfe vorbereitet und was er von der Stuttgarter MTB-Szene hält.

MTB-Nachwuchstalent Tim Nemelka.  Foto: privatAngenommen, Mountainbikes wären nie erfunden worden – wie würde Dein Leben heute aussehen?
Ich würde BMX oder Moped fahren, um auf zwei Rädern zu sein.

Was liebst Du am meisten am Mountainbiken und was ist das Unangenehmste?
Ich liebe am Mountainbiken, dass kein Tag wie ein anderer ist. Man macht nie den ganzen Tag dieselben Tricks wie gestern, man trifft nicht immer die gleichen Leute, man stürzt nicht immer gleich! Was am Mountainbiken unangenehm ist, ist das viele Leute es nicht mehr als Spaß verstehen und somit den Grund vergessen, warum sie angefangen haben.

Was sagen Deine Eltern dazu?
Meine Mutter möchte am liebsten, so denke ich, nichts davon mitbekommen, was ich da so mache, da sie sonst Angst bekäme. Mein Vater ist da eher offen. Er meint nur, dass es sehr risikoreich ist und er nicht nachvollziehen kann, dass ich mit meinen Verletzungen noch nicht genug habe.

Gab oder gibt es Vorbilder für Dich?
Es gibt für mich schon Vorbilder. Das sind Leute, die den Sport in einer gewissen Richtung geprägt haben und bei denen die „neue Generation“ versucht, von diesen Menschen zu profitieren.

Ziele für diese Saison?  Ziele überhaupt?
Ich hatte in dieser Saison leider etwas Pech, was die Conteste angeht, aber ich arbeite im Moment noch an ein paar neuen Tricks und will diesen Sommer mit meinem Teamkollegen Urs Reinosch ein Videoprojekt machen, sowie den Sponsoree Ticket To Style in Saalbach mitfahren. Auch auf der Eurobike werde ich wieder dabei sein. Ich hoffe natürlich, diese Saison verletzungsfrei zu bleiben.

Wo siehst Du den MTB-Sport in zehn Jahren? Und wo siehst Du dich persönlich?
Es tut mir leid, aber ich habe keine genaue Vorstellung, wo es mit dem Mountianbiken hingeht. Es scheint alles in Richtung Slopestyle zu gehen. Andere, die vorher gut abgeschnitten haben, hören damit auf, Contests zu fahren und fahren nur noch für sich. Wieder andere fahren nur Dirt und nichts anderes. Ich denke, der Sport wird auf jeden Fall aufgespalten sein.

Rituale: Wie bereitest Du Dich auf einen Wettkampf vor?
Ich habe nur ein wirkliches Ritual: am Contest-Tag Bananensaft trinken. Sonst versuche ich im Training immer alle Lines zu checken und mich bei meinem Run auf das Fahrradfahren zu konzentrieren und den Rest auszublenden. Vor dem Contest bespreche ich mich immer noch mal mit meinem Kumpel. Der fotografiert und er sagt mir, wo ich noch mehr kann bzw. was ich lieber lassen sollte.

Stuttgarter MTB-Rider Tim Nemelka.  Foto: privatWas war –gefühlt- Dein größter Erfolg? Was Deine größte Niederlage?
Mein größter Erfolg war, als ich letztes Jahr auf der Eurobike 2007 bester und jüngster Amateur war. Meine größte Niederlage empfand ich in diesem Jahr, als ich durch eine Windböe fünf Minuten vor dem Contest am Gardasee gestürzt bin und mir meinen Lenker verbogen habe. Ich musste dann zuschauen, obwohl im Training alle meine geplanten Sachen funktioniert haben und ich sehr motiviert war.

Was ist „wahrer Luxus“?
Morgens aufzuwachen, meine Freundin neben mir zu haben, Laugenbrötchen auf dem Frühstückstisch zu haben und dann die Dirts im eigenen Garten neben dem Pool bei 22° darauf warten, gefahren zu werden.

Dein Lieblings-MTB-Spot?
Mir gefällt es hier in Stuttgart sehr gut, da man hier wirklich alles fahren kann. Leider haben wir nur Skateparks. Das finde ich sehr schade, da wir in Stuttgart eine sehr engagierte Szene haben, die leider nichts bekommt, um sich weiter zu entwickeln. Ein direkten Lieblingsspot habe ich nicht.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

 

veröffentlicht am 30.06.2008

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