MTB:
10 Fragen an Philipp Meyer

Das Dirt Jumpen ist die Passion von MTB-Rider Philipp Meyer. Das 20-jährige Nachwuchstalent verriet uns im Interview, wo sein Lieblings-MTB-Spot liegt, welche Probleme er mit Vorbildern hat und warum ihm seine Freunde so wichtig sind.

Der 20jährige Philipp Meyer aus Oberbarnim.  Foto: privatAngenommen, Mountainbikes wären nie erfunden worden – wie würde Dein Leben heute aussehen?

Hmmm, das habe ich mich auch schon mal gefragt. Ich denke, ich würde in irgendeiner Art Nintendo-Electro-Musik machen, voll geil das Zeug! Aber sonst würde mir nichts anderes einfallen. Musik oder MTB, da gibt es für mich nicht wirklich andere Alternativen. Alles andere find ich jetzt nicht so interessant, außer Klamotten. Vielleicht würde ich sonst ganz viele bunte Sachen designen.

Was liebst Du am meisten am Mountainbiken und was ist das Unangenehmste?

Das Geilste am Mountainbiken an sich ist ja wohl erst einmal das Fahren. Denn was gibt es geileres, als schön entspannt mit seinem Bike an einem warmen Sommerabend über Trails zu hüpfen? Sehr wenig – richtig! Aber dazu gehören natürlich auch die ganzen Freunde. Ohne Freunde, mit denen man fahren kann, macht das Ganze nur halb so viel Spaß!
Unangenehme Seiten gibt es eigentlich kaum. Das Einzige was mir Sorgen macht ist, dass ich leider nicht so viel Zeit für meine Freundin und für meine Freunde, die nicht biken, habe.

Was sagen Deine Eltern dazu?

Meine Eltern lieben den Sport. Sie haben mir es erst ermöglicht, dass ich so weit gekommen bin. Früher, als es bei mir mit dem MTB-fahren angefangen hat, haben sie mich immer und überall hingefahren. Echt ein ganz großes Lob an die beiden!

Gab oder gibt es Vorbilder?

Vorbilder sind so eine Sache. Bei mir ist es so, dass ich mich nie wirklich auf eine Person fixieren konnte bzw. kann. Ich denke, vor allem im Mountainbiking ist es sehr schwer sich ein spezielles Vorbild herauszusuchen, weil in meinen Augen jeder Fahrer bzw. jedes Vorbild seine speziellen Skills hat und man sich somit gar nicht auf ein einziges Vorbild festlegen kann. Ich hatte immer mehrere Fahrer als Vorbild. Darunter waren Leute wie Steve Peat, Cedric Gracia oder auch Nils Peter Jensen und Timo Pritzel. Manchmal realisiere ich, dass die Fahrer, die vorher meine Vorbilder waren, zum Teil jetzt meine Freunde sind. Dann denk ich gleich im nächsten Moment, „man ist die Welt klein“! Wichtig bei meiner Wahl der Vorbilder ist und war nicht nur die fahrerische Leistung, sondern auch die Persönlichkeit. Zum Beispiel, wie sich jemand in der Öffentlichkeit gibt, wie er sich gegenüber schlechteren Fahrern verhält und wie authentisch die Person wirklich ist. Also ich meine damit auch vor allem Typen, die immer einen auf hart machen, aber eigentlich nur Luftpumpen sind.

Ziele für diese Saison? Ziele überhaupt?

Erst einmal möchte ich heil den Adidas Slopestyle 2008 überstehen. Das ist nämlich mein erstes Mal, dass ich an solch einem großen Contest teilnehme. Des Weiteren wäre es cool, wenn ich mir noch ein paar schicke Supportdeals an Land ziehen könnte, dann wäre das Leben echt entspannter. So wirklich Ziele hab ich sonst erst einmal nicht, außer das ich gerne noch mehrere Reisen machen möchte, zumindest auch mal raus aus Europa. Ich will die Welt kennen lernen!

Dirt Jump ist die Lieblingsdisziplin von Philipp Meyer.  Foto: privatWo siehst Du den MTB-Sport in 10 Jahren? Und wo siehst Du dich persönlich?

Da hab ich nun wirklich keine Ahnung! Ich finde in ein bis zwei Jahren verändert sich schon sehr viel. Vielleicht wird bis dahin ein neues Material erfunden und alle Bikes wiegen nur noch 5 Kilogramm. 10 Jahre, das ist echt eine lange Zeit für einen 20-Jährigen.

Rituale: Wie bereitest Du Dich auf einen Wettkampf vor?

Ich geh im Kopf einfach immer davon aus, dass ich die Tricks, die ich machen will, auch auf jeden Fall schaffe. Ganz oder gar nicht, ist da mein Motto.

Was war –gefühlt- dein größter Erfolg? Was deine größte Niederlage?

Ich sehe jeden Erfolg, den ich hatte als großen Erfolg, denn alles bringt einen weiter, auch wenn es nur ein kleines Stückchen ist.
Niederlagen hatte ich noch nicht wirklich. Das Einzige, was ich als Niederlage bei mir ansehen könnte, wären Verletzungen, die ich hatte, denn die werfen einen immer ganz schön weit zurück!

Was ist „wahrer Luxus“?

Wenn man jeden Morgen aufwachen kann, ohne das man sich Sorgen machen muss, wo man sein Geld herbekommt: Damit meine ich jetzt nicht übermäßig viel, sondern nur so viel, dass man halt locker sein Leben leben kann. Ein weitere Luxus sind wahre Freunde! Ohne die wäre das Leben nur halb so schön. Und als Drittes ist es Luxus, jeden Tag auf seinem frisch geshapten Trails fahren zu können.

Dein Lieblings-MTB-Spot?

Auf jeden Fall der Mellowpark! Bin zwar nicht so oft da, aber das ist einfach immer eine super chillige Atmosphäre.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

veröffentlicht am 15.07.2008

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