MTB:
10 Fragen an Mario Lenzen

Funsporting.com sprach mit MTB-Rider Mario Lenzen im Interview. Der Garmisch-Partenkirchener verriet uns, warum er an Sylvester so glücklich ist, was er wohl in zehn Jahren macht und was er machen würde, wenn Mountianbikes nie erfunden worden wären.

Mario Lenzen aus Garmisch-Partenkirchen.  Foto: privatAngenommen, Mountainbikes wären nie erfunden worden – wie würde Dein Leben heute aussehen?
Ich würde alles daran setzen sie zu erfinden! Nein im Ernst. Ich würde vielleicht einen anderen Extremsport betreiben, den ich in meinem Leben schon durchgangen habe. Klettern gefällt mir immer noch sehr. Es würde mich aber immer in die Berge ziehen.

Was liebst Du am meisten am Mountainbiken und was ist das Unangenehmste?
Draußen in der Natur zu sein, neue Länder bereisen, erkunden und mit meinen Buddys eine tolle Zeit haben. Das unangenehmste sind wahrscheinlich Verletzungen. Wobei das zum Job gehört. Aber man kann gerne darauf verzichten.

Was sagen Deine Eltern dazu?
„Du spinnst! Aber wenns dir Spaß macht.“ Und das macht es mir!

Gab oder gibt es Vorbilder? Und was macht für Dich einen „herausragenden“ MTBer aus?
Style ist ein ganz großes Thema für mich. Versuchen den Sport so schön und sicher wie möglich aussehen zu lassen. Und das schaffen nicht alle in dem Sport. Ganz vorne dabei ist für mich sicherlich mein Teamkollege „Godfather“ Wade Simmons. Er hat mich schon damals, als ich mit dem Sport angefangen habe, stark beeinflusst! Und jetzt Reisen wir um die Welt und haben Spaß zusammen. So schnell kanns gehen!

Ziele für diese Saison? Ziele überhaupt?
Ich hab mir nicht so viele Ziele für diese Saison gesteckt. Also ich fahr keine Contests mit und brauch mir darum keine Sorgen zu machen. Ich hab zwar einen vollen Terminkalender, aber der ist eher auf Fotoshootings ausgelegt. Das ist es, was ich am meisten mache. Was ich unbedingt machen will? Da gibt es bestimmt was. Aber ich nehm die Sachen eher wie sie kommen. Spontan und ohne große Planung. Denn wenn man auf etwas hinarbeitet oder sich große Ziele steckt, dann kommt es erfahrungsgemäß eh anders als geplant. Drum nicht verrückt machen lassen! Das Leben Tag für Tag genießen.

Wo siehst Du den MTB-Sport in 10 Jahren? Und wo siehst Du dich persönlich?
Der Sport wird definitiv wachsen! Egal ob im Downhill, Freeride, Dirt oder Touren Bereich … Schon allein wegen den immer höheren Spritpreisen. Das macht die Leute schon langsam aufmerksam und sie suchen nach Alternativen. Da kommt das Bike an erster Stelle. Ich persönlich sehe mich natürlich auch noch auf dem Bike. Ich bin jetzt 23. Ich hoffe, dass ich in 10 Jahren mit 33 immer noch die Trails runter surfen kann. Und wenn nicht, dann werd ich der Industrie sicher treu bleiben. Sei es im Marketing, bei der Produktentwicklung oder vielleicht am Schreibtisch meiner eigenen Firma. Man wird sehen…

Rituale: Wie bereitest Du Dich auf einen Wettkampf vor?
Da ich eh nicht so viele Wettkämpfe bestreite, brauch ich auch nicht viel zur Vorbereitung.
Gute Musik hilft immer. Schnell im iPod soulige, chillige Mucke rein hilft immer!

Ambitionierter MTB-Rider und Naturliebhaber Mario Lenzen.  Foto: privatWas war –gefühlt- Dein größter Erfolg? Was Deine größte Niederlage?
Meinen größten „gefühlten“ Erfolg hab ich jedes Jahr zu Sylvester, wenn ich aufs Jahr zurück schaue und sagen kann. Yeah. Was ein geniales Jahr! Größtenteils verletzungsfrei. Aber das kommende wird nochmal geiler!
Niederlagen hat man ständig mal wieder. Das gehört zum Leben. Ohne Niederlagen wär das Leben auch langweilig. Aber so spontan fällt mir keine große Sache ein. Das verdränge ich dann recht schnell.

Ein Urlaubsziel oder auch eine Empfehlung?
Kanada! Mit oder auch ohne Bike. Immer eine Empfehlung egal zu welcher Jahreszeit. Wenn es näher sein soll, dann vielleicht Sardinien. War ich jetzt schon zweimal. Nette Leute, hervorragendes Essen und super entspannte Strände! Einfach eine Wohlfühl-Insel.

Dein Lieblings-MTB-Spot?
Bikepark Oberammergau. Da kann ich abhängen, Freunde treffen, Spaß haben und einfach eine super Zeit haben!

Vielen Dank für das Gespräch!

veröffentlicht am 02.07.2008

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