MTB:
10 Fragen an Laura Brethauer

Laura Brethauer gehört zu den wenigen weiblichen Four-Crosserinnen in Deutschland. Funsporting.com sprach mit dem 20-jährigen Nachwuchstalent aus Stuttgart über Glücksgefühle und Ängste beim MTB-Riden und was für sie einen ausgezeichneten Fahrer ausmacht.

4 Crosserin und Mountain X-Riderin Laura Brethauer.  Foto: Andy Schwarzkopf.deAngenommen, Mountainbikes wären nie erfunden worden – wie würde Dein Leben heute aussehen? 
Ich würde entweder immer noch BMX fahren, weil das mein Weg gewesen ist, über den ich zum MTB-Fahren gekommen bin. Oder, falls die auch nie erfunden worden wären, wäre ich bestimmt immer noch treue Pferdeliebhaberin - ein Hobby, das ich fürs Radfahren nach und nach aufgegeben hab. Und ich würde wohl auch mehr Zeit mit meiner Gitarre verplempern.

Was liebst Du am meisten am Mountainbiken und was ist das Unangenehmste?
Beides gehört für mich zusammen: neue, schwierigere Sachen zu machen… Irgendwas neues Großes zu springen macht mir jedes Mal erst ewig Angst und ich brauch viel zu lang, um mich zu überwinden. Aber um so glücklicher bin ich, wenn ich es doch geschafft habe oder etwas Neues gelernt habe.

Was sagen Deine Eltern dazu?
Die sind selber auch eher radverrückt. Über meinen kleinen Bruder, der sein BMX-Talent schon früh entdeckt hat, ist mit der Zeit die ganze Familie mit in die Szene gerutscht.

Gab oder gibt es Vorbilder?
Vorbilder sind für mich solche Leute, die hammergut und vor allem schön fahren, aber dabei nicht abheben. Einen schönen Style beim Fahren finde ich viel wichtiger als Siege.

Nachwuchstalent Laura Brethauer aus Stuttgart.  Foto: privatZiele für diese Saison? Ziele überhaupt?
Allgemein will ich einfach besser werden, hauptsächlich vom Fahrkönnen her, und ein bisschen vielseitiger…

Wo siehst Du den MTB-Sport in zehn Jahren?  Und wo siehst Du dich persönlich?
Ich glaube MTB und die sog. Gravity-Szene wird sich mehr und mehr zu einem Breitensport entwickeln, wie Skifahren. Was soll man auch sonst mit den ganzen schneefreien Skigebieten machen, bei der globalen Erwärmung? Ich denke, in zehn Jahren werde ich nur noch ab und zu nach Lust und Laune ein bisschen cruisen, aber bis dahin hat es sich bestimmt ausgeracet.

Rituale: Wie bereitest Du Dich auf einen Wettkampf vor? Gibt es Glücksbringer?
Meine Mutter nimmt immer für jedes Kind einen Glücksstein mit auf die Rennen, die sie dann während dem Rennen drückt. Aber das ist eher nur zu ihrer Beruhigung da. Ich selber bin auf den Rennen immer sehr aufgeregt und hibbelig und muss schauen, dass ich mein Umfeld nicht zu sehr belaste und beruhige mich mit Schokolade.

Laura Brethauer.  Foto: privatWas war –gefühlt- Dein größter Erfolg?
Ein großer „Erfolg“ war, als mein Bruder in Whistler am Lift angesprochen wurde, ob er der Bruder wäre von der, die für Spank fährt, weil er ein Trikot mit unserem Nachnamen trug.

Was ist „wahrer Luxus“?
Viel freie Zeit und die Möglichkeit, sie mit anderen Menschen sinnvoll zu nutzen, zum Beispiel zum Ausschlafen, Chillen und entspannt Radfahren gehen.

Laura Brethauer.  Foto: privatDas letzte Buch/das letzte Album, wofür Du dich begeistern konntest?   
Glenn Kill: Der Schafskrimi; unbedingt lesen! Und das 3. Album von Mando Diao, Ode to Ochrasy. Das klingt so toll nach Lebenslust und Spaß am Musikmachen und Rockn Roll!

Herzlichen Dank für das Gespräch!

 

veröffentlicht am 17.06.2008

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