Big, Bigger, Red Bull X-Fighters in Wu-tal:

Wir haben ihn mitten in das Zentrum des Geschehens geschickt. Leserreporter Daniel Kiefer berichtet exklusiv für funsporting über die Red Bull X-Fighters in Wuppertal. Seinen Report könnt Ihr hier nachlesen!

Leserreporter Daniel Kiefer mit Johansson.  Foto: Daniel KieferLKW’s groß wie Häuser, Bagger mit Schaufeln groß wie Geländewagen, dauernder  Maschinen-Lärm und Staub und Dreck überall. Plötzlich ein brandneuer VW-T5-Bus mit riesigem Red-Bull-Schriftzug, der uns abholt und zum Track fährt. 

Es ist ein großer Steinbruch, ein wirklich verdammt großer Steinbruch, also so groß, dass ich mich nicht einmal mit MC Gyver persönlich drin aussetzen lassen würde. Und in diesen Steinbruch hat Red Bull eine Veranstaltung reingestanzt, wie man es nur von Bildern aus Texas oder Madrid kennt.

Überall Scheinwerfer, Subwoofer, Bildschirme, teuerste Technik und riesige Tribünen mitten in diesem unglaublichen Steinbruch. Die haben wirklich keinen Cent gescheut. Es ist ausverkauft und das heißt, es müssen 14 000 Gäste per Shuttlebus  an den Bruch gefahren werden.

Beim ersten Training in Wuppertal hat es Mulisha-Member Taka Higashino (JPN) leider bei einem Flip zerrissen und er konnte wegen Hüft- und Beinschmerzen nicht an den Start gehen. Allerdings nicht so schlimm, nächste Woche will er wieder fahren, hat er uns berichtet.

Mulisha-Head-Member  Jeremy „TWITCH“ Stenberg (USA) kann bekanntlich auch nicht an den Start gehen, da er sich schon seit mehreren Wochen ständig sein Daumen auskugelt und er diesen jetzt erstmal schonen muss. Schon die X-Games musste er deswegen sausen lassen. Aber stattdessen ist in Wuppertal Hochsprung-Rekordhalter Ronnie Renner (USA) am Start.  

Los geht es mit einer wirklich coolen Flugshow, zwei Showflugzeuge, die es schaffen, sogar eingefleischte Extrem-Sport-Fans die Luft anhalten zu lassen.

Dann wird es langsam dunkel, die Zuschauerränge sind prall gefüllt und durch die Boxen brüllt der Sound eines turbogeladenen Diesel-Motors. In der Rallye-Version des VW-Tuareg bringt DTM-Fahrer Tomczyk den Promi-Guest Judge Jürgen Vogel zu seinem Arbeitsplatz.  

Die Helden des Abends fahren in die Arena. Die zwei absoluten Helden sind allerdings Dustin Miller (USA) und Fabian Bauersachs, die beim Faxen-machen und wilden Rumheizen über den Track nach der Fahrervorstellung noch vor dem ersten Run crashen und dabei wirklich übel vom Motorrad abfliegen. Zum großen Glück ist aber nichts weiter passiert und beide Fahrer können ohne Probleme bei ihrem ersten Run an den Start gehen.

Fabian Bauersachs (GER) muss sich dann aber leider in der ersten Runde schon Fred Johansson (SWE) geschlagen geben. Unsere weitere Hoffnung Sebastian „Busty“ Wolter (GER) schlägt sich durch bis in die zweite Runde, scheidet aber dann leider auch aus.

X-Games Goldjunge Jeremy Lusk (USA) und der zur Zeit führende der X-Fighters, Mat Rebeaud (SUI), tragen den Kampf um den Sieg im Steinbruch unter sich aus.

Die Red Bull X-Fighters 2008.  Foto: Daniel KieferIm Superfinale zaubern sie Flip-Combos und die wirklich schwierigsten Tricks auf dem anspruchsvollen Track zwischen Baggern, Felsen und 14.000 Zuschauern.

Doch Mat Rebeaud toppt alles mit einem sauberen Underflip über die Long-Distance, vielen Flip-Combos, einem perfekten Tsunami und Big Air in der Quarter.

Ergebnis Red Bull X-Fighters:   

1 Mat Rebeaud/CH 100 Punkte
2 Jeremy Lusk/USA 80 Punkte
3 Dany Torres/E 65 Punkte
4 Robbie Maddison/AUS 55 Punkte
5 Petr Pilat/CZE  45 Punkte
6 Frederick Johansson/S  35 Punkte
7 Ronnie Renner/USA  30 Punkte
8 Busty Wolter/D  25 Punkte
9 Dustin Miller/USA  20 Punkte
10 Fabian Bauersachs/D  15 Punkte
11 Nick de Wit/RSA  10 Punkte

Rebaud  gewinnt ein weiteres Mal die X-Fighters und kann sich am 6. September in Warschau wohl als Nachfolger von Travis Pastrana feiern lassen.

Red Bull verabschiedete die Fans mit einem riesigen Feuerwerk und zeigte wirklich was bedeutet: „FMX meets  Industry“

Der einzige Kritikpunkt äußerte sich nach der Veranstaltung aus dem Mund der zahlenden Fans:
Es gab keine Aftershow-Party, obwohl die meisten Fans auf diese gelungene Show noch gerne angestoßen hätten.     

Ansonsten bedanke ich mich hiermit bei Red Bull für dieses FMX-Event der Superlative mitten in Deutschland und freue mich auf das nächste FMX-Event von dem ich vielleicht für funsporting wieder berichten darf!

In diesem Sinne: Ride or Die!

Daniel Kiefer

Bilder von den Red Bull X-Fighters in Wuppertal

veröffentlicht am 18.08.2008
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