MTB:
10 Fragen an Niklas Hahn

Der Duisburger Niklas Hahn ist mit seinen 16 Jahren zwar noch kein Urgestein der deutschen MTB-Szene, konnte aber bereits Wettkämpfe wie den T-Mobile Local Support in der Abflughalle Grevenbroich (Amateurwertung) gewinnen. Funsporting.com sprach mit dem Jungtalent.

Mountainbiker Niklas Hahn. Foto: privatWas liebst Du am meisten am Mountainbiken und was ist das Unangenehmste?
Ich liebe es einfach an einem Spot anzukommen, meine Leute zu treffen, mit ihnen ein bisschen rumzualbern und danach eine entspannte Runde Rad zu fahren. Das Unangenehmste ist es, wenn man einfach saubock hat zu fahren und das Wetter nicht mitspielt, denn nicht jeden Tag sind Hallen geöffnet, wo man Fahren könnte, geschweige denn überdachte Spots. Da ist es schon ziemlich traurig, dass es die jute alte Abflughalle nicht mehr gibt.

Was sagen Deine Eltern dazu?
Meine Eltern unterstützen mich wenn auch erst skeptisch von Anfang an, denn wer ist nicht mal mit Schürfwunden oder blauen Flecken nach Hause gekommen? Doch als ich dann meine ersten Contests gefahren bin, haben meine Eltern erkannt, wie wichtig mir der Sport ist und wie gut ich mich dort mache.

Gibt es Vorbilder und was macht für Dich einen „herausragenden“ MTBer aus?
Vorbilder gibt es doch immer. Bei mir sind es im Moment viele verschiedene Fahrer wie Martin Söderström, der seine Tailwhips einfach überall und immer sauber macht, Marius Hoppensack, der so viele verschiedene und technische Tricks beherrscht. Ben Boyko, der seine Tricks auch gerne mal über 8-9 Meter Sprünge perfekt drauf hat. Ein herausragender Fahrer bedeutet für mich, dass er viele neue Tricks, und die so sauber wie es geht präsentiert, aber trotzdem immer noch das gewisse Lächeln zeigt beim Radfahren.

Wie sehen Deine Ziele für diese Saison aus? Welche Ziele verfolgst Du sonst noch?
Ich möchte auf jeden Fall unverletzt bleiben, aber trotzdem meine Trickliste erweitern. Ich denke aber, dass unverletzt bleiben und „trainieren“ ein nicht all zu gutes Zusammenspiel darstellt. Denn jeder kennt es, wenn man an einen neuen Trick oder Trick-Kombination rangeht und einiges schief laufen kann. Trotz allem möchte ich noch viel dazu lernen und verbessern. Vorallem im Bereich Slopestyle möchte ich noch vieles erreichen.

Wo siehst Du den MTB-Sport in zehn Jahren?  Und wo siehst Du dich persönlich?
In 10 Jahren… Ich denke, dass sich das Level mit den Jahren noch mehr erhöhen wird. Krassere Tricks, höhere, größere und weitere Sprünge wird es wohl auf jeden Fall geben. Deswegen hoffe ich in zehn Jahren meinen Sport immer noch weiterhin auszuführen und vor allem den Kontakt mit meinen Freunden halten zu können.

Rituale: Wie bereitest Du Dich auf einen Wettkampf vor? Gibt es einen Glücksbringer?
Vor einem Wettkampf entspanne ich ein wenig und versuche mich locker zu machen, was allerdings nicht immer einfach ist, wenn man dann kurze Zeit auf die Zuschauermasse schaut. Doch dann denk ich meistens daran: „Hey du hast dich genügend vorbereitet, hast im Training alles üben können, das läuft!" Und dann geht’s auch schon meistens los. Als Glücksbringer habe ich oft meinen gewonnenen Abflughallen-Gürtel an, der auch schon so ziemlich alles mitgemacht hat.

Was war Dein größter Erfolg? Was Deine größte Niederlage?
Mein größter Erfolg… Das war wohl mein Sieg beim zweiten Abflughallen-Contest am 15.3.07. Eine große Niederlage hatte ich noch nicht wirklich, aber enttäuscht von mir selber war ich des öfteren schon.

Was ist „wahrer Luxus“?
Ein Auto…  Man ist unabhängiger, keine volle Bahn, man kann entspannt Musik hören. Und je nach Modell auch noch drin schlafen. Das spart zumindest ein wenig an Geld. Aber jeder, der mich kennt oder kennen lernt, wird schnell merken, dass ich ein Autofanatiker bin! Ich hoffe, dass ich mir bei den hohen Spritpreisen in zwei Jahren noch ein Auto leisten kann.

Hast Du ein Urlaubsziel oder auch eine Empfehlung?
Vancouver Island! Es ist wohl die Multisport-Insel überhaupt. Ich habe einige Texte von Darren Berrecloth gelesen, wo er geschrieben hat, dass man erst Mountainbiken machen kann und danach es sogar möglich wäre, hoch auf die Berge zu fahren, um Ski zu fahren. Das klang für mich unglaublich und ist auch für mich ein Punkt, unbedingt dort mal hinzureisen! Empfehlen kann ich euch nur Frankreich! Bordeaux und Bayonne sind wirklich super Anlaufstellen!

Dein Lieblings-MTB-Spot?
 
Duisburg Kaserne. Es ist mein Homespot. Ich wohne zehn Minuten mit dem Bike entfernt und der ist für alles super!

Vielen Dank für das Interview!

veröffentlicht am 09.06.2008

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