European Downhill Cup Todtnau 2012:
Saisonfinale der Downhiller

Der letzte Lauf des European Downhill Cups wurde vom 22. bis 23. September im baden-württembergischen Todtnau ausgetragen. Harte Fights auf abschüssiger Strecke mussten entscheiden, wer zum Meister des European Downhill Cups 2012 gekrönt werden würde!

European Downhill Cup Todtnau.  Foto: Thomas DietzeAm 22. und 23. September fand der European Downhill Cup seinen Abschluss in Todtnau. Nahezu 300 Fahrer aus 18 Nationen nahmen den Kurs im Schwarzwald in Angriff.

European Downhill Cup

Der European Downhill Cup 2012 wurde bei sieben Tourstopps in sieben verschiedenen Ländern entschieden. Als letzter Stopp stand Todtnau im Schwarzwald auf dem Programm. Nach dem letzten Lauf im französischen Châtel war zwar der Favoritenkreis auf den Seriensieg der Downhiller ziemlich eingegrenzt, aber die Entscheidung war noch nicht gefallen.

European Downhill Cup Todtnau.  Foto: Thomas DietzeDie äußeren Bedingungen zeigten sich etwas durchwachsen, aber grundsätzlich war der 3.000 Meter lange Kurs mit knapp 500 Höhenmetern perfekt präpariert und bot schwierige, jedoch trotzdem nahezu optimale Wettkampfbedingungen.

Schon im Qualifikationslauf am Samstag wurde Vollgas gegeben, denn hier konnten die Fahrer wichtige Punkte für das Gesamtwertungskonto ergatterten. Schnellster Fahrer bei den Herren war etwas überraschend Andreas Sieber aus Deutschland.

Bei den Frauen ließ Emmeline Ragot aus Frankreich schon einmal ihre Ambitionen auf den Titel erkennen. Sie konnte mehr als neun Sekunden Vorsprung auf ihre Konkurrenz herausfahren. Damit machte sie deutlich, dass der Weg an ihr vorbei ein hartes Stück Arbeit werden würde.

Entscheidung beim European Downhill Cup 

Die Elite Women Klasse präsentierte sich vor Todtnau noch völlig offen, und somit hatten alle Podestanwärter ein eher angespanntes Wochenende vor sich. Floriane Pugin aus Frankreich, die bis dato Führende in der Gesamtwertung, konnte durch eine Verletzung an der Hand ihre Position nicht verteidigen.

European Downhill Cup Todtnau.  Foto: Thomas DietzeSomit gab es drei Favoritinnen mit fast gleichen Ausgangspositionen. Nur sechs Punkte getrennt lagen die nationalen Meisterinnen aus der Schweiz, aus Slowenien und aus Frankreich. Emmeline Ragot aus Frankreich präsentierte sich jedoch als Topfavoritin und hatte nach dem Qualifikationslauf ihren Rückstand bereits auf zwei Punkte verkleinert.

Als erste der drei Favoritinnen war aber Zarja Cernilogar aus Slowenien an der Reihe. Am Vortag hatte sie mit 26 Sekunden Rückstand nur den vierten Platz erreicht. Im Finale kam sie nicht wirklich besser zurecht und reihte sich hinter Martina Brühlmann aus der Schweiz ein.

Als nächstes stürzte sich Ruchti den Berg herunter und konnte zehn Sekunden Vorsprung herausfahren. Aber die Streckenbedingungen waren um einiges besser als am Vortag und somit erwarteten alle auch von Ragot eine deutliche Verbesserung. Die ehemalige Weltmeisterin enttäuschte nicht: Sie sicherte sich mit einem sauberen Run und einer Zeit von 4:06.071 Minuten den ersten Platz in der Tageswertung und ist damit Europacupsiegerin 2012.

Entscheidung bei den Herren in Todtnau

Anschließend stand das Finale der Elite Men Kategorie auf dem Plan. Als erster wirklicher Favorit ging Johann Potgieter aus Südafrika auf den Kurs, konnte allerdings nicht mit seinem Run überzeugen und war somit im Kampf um den Europacup-Sieg ausgeschieden.

Obwohl der Schwede Robin Wallner schon an seiner Zwischenzeit zu scheitern drohte, konnte er in der zweiten Hälfte seines Runs überzeugen und setzte sich an die Spitze. Seine Bestzeit hatte aber nur kurz Bestand, denn Joshua Button aus Australien konnte zwei Zehntelsekunden schneller die Ziellinie überqueren.

Nun waren nur noch die Deutschen Andreas Sieber und Markus Pekoll an der Reihe. Als Pekoll auf die Zielgerade einbog war klar, dass es wieder eine Bestzeit geben würde. Mit 1,3 Sekunden Vorsprung legte er eine Zeit vor, die Sieber nur noch schwer unterbieten konnte.

European Downhill Cup Todtnau.  Foto: Thomas DietzeSo kam es dann auch. Sieber verpasste das Podium, konnte aber mit dem vierten Platz eine beachtliche Vorstellung abliefern. Die Tageswertung sah also wie folgt aus; Pekoll vor Button und Wallner. Damit verteidigte der Schwede Wallner seine Führung in der Gesamtwertung und ist der neue European Downhill Cup Champion.

Johann Potgieter sichert sich den zweiten Platz und Damien Spagnolo aus Frankreich rettet sich mit einem Punkt Vorsprung vor seinem Teamkollegen Pekoll den dritten Platz.

Mehr Informationen zum European Downhill Cup 2012 findet ihr hier.

veröffentlicht am 24.09.2012

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