Ergebnisse der 3. Etappe der Bike Trans Germany 2008:

Das Team "Texpa-Simplon“ feiert bei der dritten Etappe der Bike Trans Germany ihren zweiten Tagessieg. In der Damen- und in der Mixedwertung kam es zu überraschenden Führungswechseln.

Gewinner der Männerwertung: Lukas Gerum und Roland Goldener vom Team Texpa-Simplon.  Foto: Oliver Kraus/ Smaragd Medien GmbHLukas Gerum und Roland Gollerer vom Team "Texpa-Simplon“ haben auf der dritten Etappe der Bike Trans Germany 2008 eindrucksvoll ihre Stärke unterstrichen. Auf der dritten Etappe von Bischofsheim a. d. Rhön nach Oberhof mit 95,97 Kilometern und 2.674 Höhenmetern überquerten die Biker im Gelben Leadertrikot nach 3:34.07 Stunden die Ziellinie. Rennentscheidend war der letzte Anstieg, an dem die beiden Weltcup-Fahrer den finalen Vorsprung von 1,34 Minuten herausfahren konnten.

Gerum/Gollerer bauten damit ihre Führung in der Gesamtwertung auf die Zweitplatzierten der dritten Etappe Thomas Dietsch und Martin Kraler von „Craft & Friends / Team Bianchi“ mit 3:35.41 Stunden auf knapp 5,5 Minuten aus. Dritter wurde das Team "Rocky Mountain“ mit einer Zeit von 3:38.42 Stunden.

Carsten Bresser und Daniel Gathof konnten sich dank ihrer guten Platzierung auch im Klassement auf den dritten Rang schieben. Nach knapp 85 Kilometer waren die drei Duos noch in einem Pulk unterwegs gewesen, ehe Lukas Gerum hinauf nach Dreiherrenstein und Oberhof das Tempo erhöhte. „Ich bin nur noch an seinem Hinterrad gefahren. Lukas war einfach wahnsinnig stark. Dadurch konnten wir davon ziehen und unseren Vorsprung in der Ebene ein wenig ausbauen. Das war gigantisch heute“, fasste Roland Golderer die entscheidende Attacke seines Teamkollegen zusammen. „Auch wenn wir nach den ersten zwei Tagen ordentlich Selbstbewusstsein getankt haben, haben wir nicht damit gerechnet. Ein Defekt und schon kann der Vorsprung weg sein. Ab jetzt werden wir versuchen, das Gelbe Trikot zu verteidigen“, so der 31-jährige Golderer. Die starke Vorstellung musste auch die Konkurrenz anerkennen.

Der österreichische Nationalmeister Martin Kraler meinte: „Der letzte Anstieg war über sieben, acht Kilometer sehr grob. Da sind uns die beiden vom Team Texpa-Simplon einfach weggefahren. Aber morgen ist auch noch ein Tag. Unser Ziel bleibt ein Etappensieg.“

Führungswechsel bei den Damen

Was für eine imposante Vorstellung der Däninnen. Anna-Sofie und Kristine Norgaard haben nicht nur den zweiten Etappensieg nach gestern gefeiert, sondern auch die Führung bei den Damen übernommen. Das Team "Cube WLS“ benötigte für die dritte Etappe 4:06.49 Stunden und kam damit 4.08 Minuten vor den bislang Führenden Alison Sydor und Pia Sundtstedt vom Team "Rocky Mountain“ mit 4:10.57 Stunden an. Der Vorsprung der beiden Schwestern in der Gesamtwertung beträgt nunmehr 45 Sekunden. Dritte wurden Kerstin Brachtendorf und Danièle Troesch vom Team "Fiat-Rotwild Damen“ mit einer Gesamtzeit von 4:21.51 Stunden. Schon am ersten Anstieg zum Heidelstein hinauf hatten sich die Norgaard-Schwestern absetzen können. Bis zur dritten Verpflegungsstation hielten die Titelverteidigerinnen einen Vorsprung von einer Minute, ehe sie auf dem Weg nach Oberhof mehr Zeit drauf packen konnten. „Wir haben uns von Anfang an stark gefühlt und einfach Spaß gehabt. Das ist genau so wichtig wie so schnell wie möglich unterwegs zu sein. Es ist aufregend gegen so starke Frauen zu fahren“, so Anna-Sofie Norgaard.

Team Bergstrasse/Velo-Franz stürmt ins Orangene Trikot

Was für eine Aufholjagd, was für ein Finish. Jakub Blaha und Milena Landtwing vom Team "Bergstrasse/Velo-Franz“ haben sich im Zielsprint den Tagessieg und zudem die Führung in der Mixed-Wertung gesichert. Nachdem das bislang führende Tandem „Sachsen Land von Welt" im Rennverlauf abgehängt worden war, kristallisierte sich bei der Bergankunft ein Zweikampf zwischen Blaha/Landtwing und der Paarung „Seeberger“ mit Sam Baeten und Agnes Naumann heraus - mit dem besseren Ende für das tschechisch-schweizerische Duo, die in 4:17.42 Stunden das Ziel erreichten. Zwar überquerte der Belgier Baeten als Erster der vier die Ziellinie, doch seine Partnerin Naumann hatte zum Schluss abreißen lassen müssen und kam 15 Sekunden nach den Siegern wertungsgebend ins Ziel. Das bis dato dominierende Team "Sachsen Land von Welt“ erreichte mit einem Rückstand von 11,5 Minuten Oberhof nach 4:29.03 Sunden das Ziel und kann morgen wieder das Orangene Trikot angreifen. Dementsprechend glücklich war nach dem knappen Zieleinlauf Milena Landtwing: „Seeberger ist verdammt stark gefahren. Wir hatten Glück, die Spitzengruppe zu erwischen. Nachdem wir das Tandem überholt hatten, war unser Ziel der Tagessieg und Zeit gut zu machen. Das ist uns geglückt.“

Sachsenmasters weiter top

Es bleibt fast alles beim Alten. Die beiden „Sachsenmasters“ Milan Spolc und Robert Novotny sicherten sich auch in Oberhof den Sieg mit einer Zeit von 3:52.38 Stunden. Dahinter reihten sich aber nicht Ralph und Timo Berner vom Team "Erbach im Odenwald“ ein, sondern die Vierten der Master-Wertung. Als drittplatziertes Duo mussten die beiden Hessen den Belgiern Luc van Hoeck und Rudy van Zummeren vom Team "Forza" mit 4:05.17 Stunden den Vorzug überlassen.

Frankenpower schlägt zurück

Klaus Dumler und Harald Höhn von „Frankenpower“ haben gezeigt, dass sie zu Recht das Grüne Trikot der Führenden in der Senior Master-Kategorie tragen. Nach 4:28.28 Stunden überquerten die beiden Biker mit den Jahrgängen 1956 und 1958 die Ziellinie und konnten ihren Vorsprung auf die „Long Time Bikers“ Ferdi Koller und Ueli Schürmann, die gestern noch siegreich waren, um knapp neun Minuten ausbauen (4:37.24). Dritter des Tages wurden die Dritten der Senior Masters Manfred Ertl und Georg Schollerer vom Team "Quest“ mit 4:43.22 Stunden.

Vorschau 4. Etappe: Oberhof – Bad Steben

Wer die Hälfte des Rennens überstehen will, muss die Königsetappe meistern. Mehr muss man nicht sagen, denn mit über 120 Kilometern und knapp 2.500 Höhenmetern sprechen schon die nackten Zahlen eine eindeutige Sprache. Über den Rennsteig geht es durch den Thüringer Wald, über die bayerische Grenze in den Frankenwald und nach Bad Steben. Zwar sieht das Höhenprofil harmlos aus, doch die vielen kurzen Anstiege zehren den Körper aus, der auf den Abfahrten kaum Erholung findet. Auch der Frankenwald kostet Körner.

www.bike-transgermany.de

veröffentlicht am 03.06.2008

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