Team Bulls fährt auf der Bike Transalp den dritten Sieg ein:

Karl Platt und Stefan Sahm haben auf der vierten Etappe der Bike Transalp 2008 einmal mehr bewiesen, dass sie zu Recht als Topfavoriten in die elfte Auflage des Mountainbike-Klassikers gegangen sind. Sie sicherten sich bereits ihren dritten Sieg.

Das Team Bulls.  Foto: VeranstalterDie vierte Etappe, die von Scuol nach Livigno mit 77,15 Kilometern und 2.618 Höhenmetern angesetzt war,  legten die beiden Fahrer vom Team Bulls in 3:33:13,4 Stunden zurück. Dank einer erfolgreichen Attacke am letzten Anstieg konnten die Titelverteidiger ihre Führung im Klassement um weitere 3:18 Minuten auf das Team Craft and Friends ausbauen, das als Vierter die Podestränge verfehlte und nunmehr 6:15 Minuten hinter den Trägern des Gelben Trikots liegt. Noch vor den beiden Österreichern hatten sich Benjamin Rudiger und Matthias Bettinger von Rothaus-Cube 1 platziert (3:35:24,7). Dank ihres zweiten Platzes schoben sich die beiden Deutschen auf den dritten Rang in der Männerwertung nach vorne. Das heutige Podium komplettierten Björn Papstein und Holger Sievers vom Team idworx-offtraxx.net (3:36:07,1).

Die Entscheidung um den Sieg viel nach der Abfahrt hinunter zum Lago di Giacom. Im Anstieg zum Passo Alpisella attackierten die beiden Bulls-Biker und sprengten recht schnell die Führungsgruppe, die zu diesem Zeitpunkt noch aus mehreren Teams bestand. „Wir haben schnell einen kleinen Vorsprung herausgefahren und dann unseren Rhythmus gehalten“, erklärte Karl Platt nach der Zielankunft. Es war auch der Moment, als das bis dahin in den Bergen so stark fahrende Duo Craft and Friends abreißen lassen musste: „Ich schätze, sie haben an den ersten Tagen ein bisschen zu viel gegeben. Ich denke, es ist das eingetreten, was ich schon geahnt habe“, so der fünfmalige Transalp-Sieger weiter. „Wir haben uns dagegen bislang noch ein wenig zurückgehalten. Wenn ich am Berg nicht konnte, habe ich auch mal Gas rausgenommen. Dass es heute schon so gut geht, hätte ich nicht gedacht. Ich hoffe, es geht so weiter“, so Platt.

 Foto: VeranstalterHeinz Verbnjak vom viertplatzierten Duo meinte dazu: „Martin musste ein bisschen Gas rausnehmen. Seit seinem Milzriss hat er ein bisschen Probleme mit der Höhe. Aber wir sind nicht enttäuscht und werfen nicht gleich
die Flinte ins Korn. Es ist noch lang bis zum Gardasee.“ Spannend wird es im Kampf um den dritten Platz, den Rothaus-Cube 1 übernahm. 33 Sekunden liegen Rudiger/Bettinger vor ihren Teamkollegen von Rothaus-Cube 2. 17 Sekunden dahinter folgt das Team Vaude-Simplon 1. „Der Kampf um das Podium wird brutal eng“, so Matthias Bettinger nach dem Rennen. „Aber unser Ziel ist das Podest in Riva del Garda. Da gibt es eigentlich keine bessere Motivation als der zweite Platz heute.“

Team KTM scheint in diesem Jahr unschlagbar zu sein. Auch bei der vierten Etappe waren Ekkehard Dörschlag und Heinz Zörweg siegreich (3:37:24,4). Damit bauten die beiden Österreicher ihren Vorsprung zur Hälfte des Etappenrennens auf 23:52 Minuten auf die zweitplatzierten Biker von Scott-adidas-Naturns aus, die knapp den Sieg verpassten. Denn Walter Platzgummer und Johann Grasegger verloren nur 41,1 Sekunden (3:38:15,5). Dritter wurden Siegfried Hochenwarter und Georg Koch vom Team Generali (3:40:48,7).

Im vierten Anlauf hat es endlich gereicht. Wie schon an den beiden Vortagen attackierten auch bei der vierten Etappe wieder Anita Steiner und Cornel Bamert die Träger des Orangenen Trikots, nur diesmal mit Erfolg. Mit über fünf Minuten Vorsprung erreichte das Team Stöckli Wädenswil Livigno (4:05:34,6) und verkürzte damit den Rückstand auf Institut Ftan/Velo Franz Univega mit Werner Fischer und Milena Landtwing, die Zweite wurden (4:10:45,0), auf knapp 8:30 Minuten. Ihren ersten Sprung aufs Podest schafften R&R Sport mit Jon Richardson und Sara MacDonald aus Neuseeland (4:29:27,7). Nach dem ersten Tageserfolg auf der diesjährigen Bike Transalp zeigte sich Anita Steiner hocherfreut, nachdem endlich die Früchte für die Arbeit geerntet werden konnten: „Heute hat es endlich geklappt, obwohl ich es nicht gedacht hätte. Ich kenne die Strecke und eigentlich liegen mir die Abfahrten und Flachstücke hier nicht. Wir sind gleich nach dem Start nach vorne und haben versucht, einen Vorsprung herauszufahren. Danach habe ich mich immer wieder nach dem Orangenen Trikot umgedreht, aber das kam nicht.“

 Foto: VeranstalterAlison Sydor und Pia Sundstedt bewahren in der Damenwertung weiterhin eine weiße Weste. Nach 4:08:23,5 Stunden überquerte die Rocky Mountain-Paarung als erstes Frauenteam die Ziellinie. Über 8:30 Minuten dahinter
folgten die Titelverteidigerinnen Sandra und Peggy Klose von Zwillingscraft-Ideal (4:16:56,8), die vor zwei Jahren auf der Etappe erfolgreich gewesen waren. Dritte wurden die beiden dänischen Schwestern Anna-Sofie und Kristine Norgaard vom Team Cube 5 (4:23:09,4).

Auch das Grüne Trikot hat den vierten Etappenerfolg in Folge gefeiert. Ferdinand Ganser und Georg Niggl von ept connect bewältigten die 77 Kilometer in 4:10:33,5 Stunden und liegen nunmehr mehr als 17 Minuten vor den zweitplatzierten Giant Swiss D'Ürner Oldies Walter Ehrler und Marcel Arnold (4:13:10,8). Zum ersten Mal auf das Tagespodium fuhren als drittes Duo Franco Martini und Bruno Furlan von ISOLMANT-RTTR
(4:28:01,0).

Kilometermäßig ist der fünfte Tag der längste, allerdings dabei nicht unbedingt der schwerste. Denn nach knapp 40 von 122 Kilometern ist das Dach der diesjährigen Transalp überwunden. Bis zum 2.769 Meter hohen Bocchetta di Forcola haben die Biker dann allerdings schon die schönsten Trails dieser Tour am Passo di Val Trela zum Lago di Cancano genossen. Vom höchsten Berg dieses Jahres geht es dann über die Naturstraße bergab und nach der Schweizer Grenze auf dem Vinschgau-Radweg bis Naturns.

www.bike-transalp.de

veröffentlicht am 23.07.2008

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