Dolomiti Superbike:
Vorjahressieger Leonardo Paez startet nicht

Der 24-jährige Leonardo Paez hätte der große Star sein sollen am Sonntag bei dem zum Marathon Weltcup zählenden Südtirol Dolomiti Superbike in Niederdorf. Daraus wird nun leider nichts werden.

Paez hat sich nämlich am Samstag beim Kriterium zum Kitzalpbike in Kitzbühel das Handgelenk gebrochen und muss nun drei Wochen pausieren. Der Full-Dynamix-Fahrer ist bereits in seine Heimatstadt Bogota abgereist.

Dolomiti Superbike „Paez ist fast stehend zu Sturz gekommen. Anfangs dachte man nur an eine starke Prellung, später hat sich die Verletzung doch als schwerwiegender herausgestellt“, sagt sein Manager und Teamkollege Mauro Bettin, der das Kriterium in Kitzbühel gewonnen hat und am Sonntag beim Superbike unter die besten fünf fahren will. Beim Full Dynamix Team sind nun alle Augen auf den Trentiner Ex-Marathon-Weltmeister Massimo Debertolis gerichtet. „Er ist momentan am besten in Form“, meint Bettin, der auch den lange Zeit verletzten Marco Bui in Niederdorf an den Start schicken will. Der Venezianer hat am Sonntag das erste Rennen nach der schweren Fußverletzung in Folge eines Motorradunfalles vor zwei Jahren bestritten. Er musste aber vorzeitig aufgeben und wird daher beim Superbike außer Konkurrenz ins Rennen gehen. „Bui konnte wieder Muskelmasse aufbauen, allerdings macht ihm das Sprunggelenk immer noch zu schaffen. Dass er wieder an  die alten Zeiten anschließen kann, ist allerdings fraglich“, fasst Bettin zusammen.

Einiges zu erwarten ist sicherlich vom „Azzurro“ Mirko Pirazzoli, der im Vorjahr in Niederdorf sogar Dritter war. Von den teilnehmenden Ausländern sind sicherlich Thomas Dietsch (Frankreich), Roel Paulissen (Belgien) und die Österreicher Alban Lakata und Martin Kraler am meisten zu fürchten. Dietsch war Zweiter beim Marathon-Weltcup-Auftakt auf Gran Canaria im März hinter Leonardo Paez, während der Zillertaler Lakata Dritter wurde. Der Wahl-Antholzer Paulissen ist gerade vom Cross-Country-Weltcup in Kanada zurückgekehrt. Dort fuhr er bis zur vorletzten Runde in der Dreier-Spitzengruppe. Allerdings musste sich Paulissen nach einem Rahmenbruch mit dem elften Schlussrang begnügen. Am Sonntag wird der Belgier als Cross-Country-Spezialist die fast 120 Kilometer eher im Schongang fahren. Seinen Saisonhöhepunkt hat Paulissen nämlich erst bei der Weltmeisterschaft in Fort William in Schottland.

Von den Südtirolern ist derzeit Hannes Pallhuber am höchsten einzuschätzen. Der Antholzer hat erst am Sonntag die Pedaleda in Livigno mit großem Vorsprung auf Massimo Debertolis gewonnen. „Der Superbike ist allerdings doppelt so lang, einen Rang unter den besten fünf traue ich mir aber auf jeden Fall zu“, sagt Pallhuber, der heuer bereits die internationalen Rennen in Malè (Nonsberg) und Ascoli gewinnen konnte.

Roland Stauder hat bis vor kurzen an einer Bronchitis gelitten und konnte erst die letzten Tage wieder hart trainieren. Seinen siebten Rang vom Vorjahr möchte der nun in Niederdorf wohnende Sextner aber auf jeden Fall wiederholen. Vorbereitet hat sich Stauder auf den Dolomiti Superbike bei der Ritchie-Rennserie in Deutschland und er konnte so nebenbei auch das Radbergrennen auf den Großglockner gewinnen. Beim Marathon-Weltcup-Auftakt  musste er nach einem Sturz und einer Gehirnerschütterung leider aufgeben.

Nicht zu unterschätzen ist sicherlich Mike Felderer. Der 23-jährige Sarner war überraschend 14. beim Marathon-Weltcup auf Gran Canaria und hat seine ganze Saisonvorbereitung auf den Südtirol Dolomiti Superbike ausgerichtet und ist daher auch die Rennrad-Transalp gefahren. „Als Vorbereitung für diesen Marathon ist ein Etappenrennen geradezu ideal“, meint Felderer, der seine Zukunft in den Langstreckenrennen sieht.

Bei den Frauen sind die Vorjahressiegerin Esther Süss aus der Schweiz und die Finnin Pia Sundstedt (Siegerin 2005) die großen Favoritinnen. Letztere ist im Pustertal bereits bestens bekannt, hat sie doch schon den Pustertaler Skimarathon im klassischen Stil gewonnen.

Die Meranerin Alexandra Hober möchte nach ihrer Aufgabe im Vorjahr heuer eine Top-Ten-Platzierung holen. „Da ich viel mit dem Rennrad trainiert habe, sind meine Erwartungen nicht so hoch“, sagt Hober, die erst kürzlich die Rennrad-Transalp mit Petra Dibiasi gewonnen hat. Die Marathon-Weltmeisterschaft 2008 in Niederdorf ist ihr Ziel schlechthin. 

Weitere Informationen auf www.dolomitisuperbike.com

veröffentlicht am 04.07.2007

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