Zehn Fragen an Motocross Fahrer Daniel Meindl:

Im Interview steht uns der deutsche Motorcross Rider Daniel Meindl Rede und Antwort. Wie er zum MX kam und wer ihn dabei immer noch beeinflusst, lest ihr hier.

Rider Daniel Meindl. Foto: Some Random GuyWas machst Du, wenn Du nicht gerade Motocross oder Enduro fährst?

Vor allem Arbeiten (Baumaschinenzubehör verkaufen), Schule (Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirten) und natürlich nebenbei anderweitig trainieren, um die Bikinifigur in Schuss zu halten. Ansonsten mit meinen Jungs und Mädels die Zeit „sinnvoll“ investieren... ;-)

Erzähl uns von Deinen Anfängen im MX? Wie bist Du dazu gekommen?

Interessiert hat mich dieser Sport schon immer. Als dann mein Dad begann, Enduro-Wettbewerbe mitzufahren, wars bei mir eigentlich ganz klar, dass ich damit auch anfangen werde. Aus finanziellen Gründen konnte ich leider erst ein paar Jahre später nachziehen. 2006 gings dann los beim German/Austrian/Czech Cross Country Championship in der Gästeklasse. 2007 dann Beginnersklasse mit einem Gesamtergebnis unter den Top 10 und dadurch Aufstiegspflicht für 2008 in die Sportfahrerklasse. So ging alles los.

Rider Daniel Meindl. Foto: Carmen Meindl.Was sagen Deine Eltern dazu?

Da mein Dad ja selber fährt bzw. fuhr finden sie es Top und stehen voll und ganz hinter mir. Natürlich schauen sie immer mit einem weinenden Auge zu, weils ein doch sehr risikoreicher Sport ist, aber nichtsdestotrotz sind sie meine größten Förderer.

Gab oder gibt es Vorbilder?

Taddy Blazusiak, Travis Pastrana, Bubba, aber eigentlich ist ja jeder bessere Fahrer ein Vorbild, weil man sich doch immer was abschauen kann, um selbst besser zu werden.

Ziele für diese Saison? Ziele überhaupt?

Für diese Saison will ich einfach nur wieder fahren, fahren, fahren und so gut wie möglich abschneiden, da ich die 2010er Saison verletzungsbedingt nicht beenden konnte. Mein Ziel überhaupt ist es, auf irgendeine Art und Weise mit diesem Sport meine Brötchen zu verdienen.

Wo siehst Du den MX-Sport in zehn Jahren?  Und wo siehst Du dich persönlich?

Schwer zu sagen, weil es seit den 80er ein ständiges Auf und Ab in und mit dem Sport ist. Ich hoffe jedoch, dass es nach und nach immer mehr Möglichkeiten gibt, diesen Sport auszuüben. Vor allem sollte er dann mittlerweile den relativ schlechten Ruf losgeworden sein. Persönlich sehe ich mich schon fast mit einem Bein beim alten Eisen in der Seniorenklasse immer noch am Gashahn drehend.

Rituale: Wie bereitest Du Dich auf einen Wettkampf vor? Gibt es Glücksbringer?

Glücksbringer gibt es eigentlich keine, wobei ich bei Rennen immer ein bestimmtes T-Shirt trage, welches seine besten Tage vor langer Zeit gehabt hat. Aber man kann es schon als Ritual bezeichnen, dass ohne dem Shirt kein Rennen gefahren wird. Am Besten hilft mir als Vorbereitung Schwarzmalerei =) und „meine“ Musik, um in Stimmung zu kommen. Dann kommt meistens was Passables dabei raus. 

Was war -gefühlt- dein größter Erfolg? Was deine größte Niederlage?

Der größte gefühlte Erfolg war mein 19. Platz beim ECC Europafinale 2008 in Mattighofen und mein 10. Platz in der Gesamtwertung 2007 beim Austrian Cross Country Championship. Wobei sich eigentlich jeder gewonnene Zweikampf wie ein „großer Erfolg“ anfühlt. Niederlagen gibt es leider immer wieder viel zu viele, vor allem die Tatsache, dass ich 2010 kaum fahren konnte, das war ein derber Rückschlag.

Wie sieht bei dir ein Wochenende ohne MX / Enduro aus? 

Ich suche zitternd mit Schweißausbrüchen nach Ablenkung, meistens durch Ausgleichssport (wie z.B. Laufen, Schwimmen, Radfahren) und bin mit Freunden unterwegs oder am Chillen.

Dein Lieblings-Spot?

Motocross: Zettisch, Stribro, Höchstädt

Enduro: Reisersberg, the bavarian Outback, Zettisch 

Vielen Dank für das Interview!

veröffentlicht am 28.07.2011
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