Bikefestival Basel 2011:
Zuschauer-Rekord geknackt

Ziel erreicht: Das Bikefestival Basel konnte am Wochenende die 10.000er Zuschauergrenze knacken. Zuschauer und Biker feierter gemeinsam beim Monster Enegry Slopestyle und der Baselbieter Bike Challenge.

Bikespektakel am Bikefestival Basel 2011.  Foto: www.bikefestival-basel.ch«Tausende strömten am Samstag und Sonntag aufs Schänzli, um den diversen Bikeevents beizuwohnen und die Expo und das Fest rund ums Biken zu geniessen», freut sich OK-Präsident Sam Sprunger.

Zum ersten Mal fanden unter dem Dach des Bikefestivals Basel der Monster Engery Slpoestyle und die baselbieter bike challenge statt. «Die beiden Events konnten zusätzliche Zuschauer aufs Schänzli holen», sagt Sam Sprunger. «Ich bin überrascht und erfreut, dass der Slopestyle nicht nur junges Publikum, sondern auch ältere Zuschauer in den Bann zog. Alles in allem können wir sagen: Wir sind auf dem richtigen Weg.»

Zu sehen gab es denn auch Hochkarätiges: Am Final der internationalen Mountainbike-Serie Racer Bikes Cup traf sich wenige Tage vor der Weltmeisterschaft in Champéry (VS) die Weltelite zum letzten Formtest, den der Olympiasieger und mehrfache Weltmeister Julien Absalon (F) für sich entschied; bei den Frauen gewann Annie Last (UK).

Im Monster Energy Slopestyle, einem Freestyle Mountainbikeevent mit internationaler Beteiligung, holte sich Favorit Sam Pilgrim (UK) mit atemberaubenden Sprungkombinationen den Sieg und die Begeisterung des Publikums. Stiller ging es bei der baselbieter bike challenge zu und her. Viele Stunden waren die Teilnehmenden für sich alleine im Baselbiet unterwegs.

Hier ging es nicht um Rang und Zeit, sondern alleine um den Genuss des Bikens und das Erfahren der eigenen Grenzen. Um Fun und Sponsoringgeld ging es bei Bike4Trails: Bei diesem Plauschrennen, an dem auch Kostümierte teilnahmen, konnten rund 8000 Fr. für den Bau der Trails in der Region gesammelt werden.

Bikespektakel am Bikefestival Basel 2011.  Foto: www.bikefestival-basel.chWenige Tage vor den Weltmeisterschaften in Champéry wurde das Finale des Racer Bikes Cup auf der Pferderennbahn Schänzli vor Tausenden von Zuschauern zu einem wahren Bikespektakel und gelungenem WM-Test. Schon die Kleinsten der Kleinen gaben auf ihren technischen Hindernisparcours alles, und die Junioren legten eine unglaubliche Pace hin.

In den Hauptkategorien errangen die Ausländer die Siege: Olympiasieger Julien Absalon und die Britin Annie Last gewannen, Lukas Flückiger und Kathrin Stirnemann wurden jeweils beste Schweizer. Loklamatador Pascal Schmutz konnte um den Sieg nicht mitreden: «Es lief mir verkorkst wie schon in der ganzen Saison», sagt Schmutz enttäuscht. «Ich komme einfach nicht an meine Leistung.»

Knapp 400 Teilnehmende haben am Samstag an der baselbieter bike challenge teilgenommen, dieser Mountainbiketour in verschiedenen Kategorien, deren längste Variante durch alle 86 Gemeinden des Kantons Basel-Landschaft führt. Claudius Thommen aus Bonaduz erzielte  auf der xxL-Strecke mit insgesamt 259 km und 4750 hm zum dritten Mal in Folge die schnellste Zeit. Dieses Jahr erreichte er in 11 Stunden 12 Minuten das Ziel. Doch an der baselbieter bike challenge gibt es keine Rangliste, jeder, der ins Ziel kommt, ist ein Sieger.

So auch Ueli Vischer. Der ehemalige Regierungsrat aus Basel fuhr die 84 km lange Strecke ‚sport light’ zum zweiten Mal und finishte in 5:38 Stunden.  Die baselbieter bike challenge fand bei ihrer 6. Austragung zum ersten Mal im Rahmen des Bikefestivals Basel statt. Die Organisatoren sind mit dieser Première zufrieden: «Wir werden im nächsten Jahr wieder mit dabei sein», sagt Dominik Straumann, OK-Präsident der baselbieter bike challenge.

«Zu überlegen ist, ob wir nur die kürzeren Strecken anbieten und mit der xxL-Tour den bisherigen Zweijahresrhythmus beibehalten.» Verständlich, denn wenn alle Kategorien durchgeführt werden, gibt es insgesamt 320 km zu Strecke zu signalisieren, 600 Wegweiser zu setzen und 5 km Trassierband zu spannen. Ganz schön viel. Wenn man übrigens die zurück gelegten Strecken der diesjährigen Teilnehmer aller Kategorien aneinander reiht, so ergibt dies knapp den Erdumfang.

40 Fahrer aus 8 Nationen traten zum Monster Energy Slopestyle an, zehn von ihnen durften am Sonntag ihr Können im Final zeigen. Und es war tatsächlich eine Slopestyle Show auf hohem Niveau. «Die Fahrer waren extrem motiviert», sagt Monster Energy Slopestyle Organisator Till Schaltegger. «Sie gaben alles.»

Allen voran Sam Pilgrim aus Grossbritannien. Der Mann mit der charakteristischen Zahnlücke gewann vor Szymon Godziek (PL) und Sam Reyolds (UK). Er begeisterte Judges und Publikum mit seinen Sprungkombinationen wie Backflip und Tailwhip und unglaublich trickreichen Läufen.

So baute er z.B. bereits in den Startsprung einen Rückwärtssalto ein und sorgte für Begeisterungsstürme im Publikum. Die Schweizer qualifitzierten sich nicht für den Final. Den Sieg bei den Sickest Tricks holte sich Sam Reynolds (UK).
Die Première des Monster Energy Slopestyle bezeichnet Till Schaltegger als gelungen. Und der Organisator denkt bereits an nächstes Jahr: «Wir wollen noch mehr internationale Profis an den Start holen und einen noch spannenderen Kurs für mehr Variationen bauen.»

Das Plauschrennen Bike4Trails, mit dem Geld für den Trailbau in der Region gesammelt wird, fand grossen Anklang. Rund 100 Teilnehmende, darunter diverse Kostümierte, wagten sich auf die Originalstrecke des Racer Bikes Cup innerhalb des Schänzli. Hindernisse durften umfahren werden.

Rund 20 Minuten dauerte das Rennen, gerade so lange, dass die kostümierten «Feuersteins» in ihrer zottigen Urzeitverkleidung die Sommerhitze noch aushalten konnten. Den ersten Preis, ein 29 Zoll-Trek Bike, gewann Balz Stückelberger aus Arlesheim. «Wir freuen uns über die rege Teilnahme an Bike4Trails», sagt René Schenker, Gründer von Bike4Trails und Sektionsleiter trailnet.ch. Die eingenommenen rund 8000.- Fr. kommen dem Bau von Trails in der Region zugute.

Im Zentrum des Schänzli, x-fach umrundet von den Weltklassemountainbikern und überflogen von den Slopestyle-Athleten konnten sich zahlreiche Aussteller den Besucherinnen und Besuchern präsentieren. Zur gelungenen Festatmosphäre trugen auch die vielen Attraktionen und die feinen Festbeizen bei.

veröffentlicht am 30.08.2011

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