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Verletzungsrisiken bei Funsportarten

Sport ist Mord, das wisst Ihr ja. Nein, quatsch, Sport macht riesigen Spaß, leider überschätzen wir öfter unser Limit. Das kann zu leichten, aber auch unangenehmeren Verletzungen führen. Damit Ihr wisst, was auf Euch zukommen kann, listen wir Euch die häufigsten Sportverletzungen und ihre Behandlung auf. So könnt Ihr am besten einschätzen, ob eine Salbe genügt oder es doch etwas Gravierendes ist.

Richtig trainieren zur Vorbeugung

Krampfende Muskulatur ist ein Zeichen für Überlastung und kann auch auf Muskelzerrungen hinweisen.  © istock.com/JuanmoninoDie häufigsten Verletzungen während des Sports geschehen aufgrund von Überlastung und Selbstüberschätzung. Wer sich ohne vorheriges Training gleich in den Winterurlaub zum Snowboarding begibt, der wird sich trotz Könnens dennoch einige Zerrungen oder Unangenehmeres zuziehen. Also, Leute, trainiert Euren Körper vorher richtig und behutsam. Sein Limit zu testen, kann Spaß machen, überschätzt Eure körperliche Belastbarkeit aber nicht. Sonst ist der Fun schnell vorbei und dann heißt es nicht, ab auf die Piste, sondern: schonen, schonen, schonen. Die Heilung könnt Ihr bei den meisten Sportverletzungen durch einfache Mittel fördern, die ganz bequem online, z. B. bei Aliva, bestellt werden können.

Prellungen und Verstauchungen

Diese Arten der Verletzung hat sich jeder Mensch schon einmal zugezogen. Eine Prellung entsteht durch einen dumpfen Schlag, der eine Quetschung der Lymph- und Blutgefäße verursacht. Ist der Schlag stärker und wird das Muskelgewebe gegen den darunterliegenden Knochen gedrückt, schwillt die betroffene Stelle an. Prellungen an den Schienbeinen kommen am häufigsten vor. Trifft etwas hart gegen die Gelenke und Muskeln, werden sie gestaucht und schwellen leicht an. Bei Verstauchungen sind meistens die Hände betroffen. An sich ist keine Therapie notwendig, die Schwellung klingt aber mithilfe von kühlenden Salben schneller ab. Eine Arnika- oder Beinwell-Salbe fördert dazu noch den Heilungsprozess. Kommt Ihr schnell an die betroffene Stelle, kann Eisspray einem Anschwellen vorbeugen.

Muskelkater

Zum Muskelkater gibt es mehrere Theorien. Zum einen geht man von einer Unterversorgung mit Sauerstoff aus, die zu einer Anreicherung von Milchsäure im Muskel führt. Zum anderen sollen durch Überanstrengung kleine Mikroverletzungen in den Muskeln entstehen, die zu Entzündungen und Überreizungen führen. So oder so, bei Muskelkater hilft leichte, konzentrische Bewegung und das Einreiben der schmerzenden Muskeln mit Arnika-Salbe oder Latschenkiefer Franzbranntwein. Zur Vorbeugung helfen Aufwärm- und Dehnübungen.

Zerrungen und Risse der Muskulatur

Bei den meisten Verletzungen wirkt Kühlen wahre Wunder. Etwa durch Eissprays, Kühlpacks oder auch Gels.  © istock.com/Jan-OttoSchmerzt ein Muskel auch nach Tagen noch immer stark und wird durch Krämpfe begleitet, liegt vermutlich eine Muskelzerrung vor. Eine Zerrung kommt durch Überdehnung und schnelles Zusammenziehen des Muskels zustande. Grund können mangelndes Aufwärmen oder Übermüdung sein. Bei Muskelzerrungen hilft ein Druckverband, Entlastung und Salben wie Arnika oder Beinwell. Beim Tennisellenbogen wird die Muskulatur zwischen Hand und Ellenbogen überlastet und es kommt zu kleinen Rissen an den Sehnen. Der Ellenbogen schwillt an und schmerzt stark. Sehr häufig trifft diese Verletzung neben Tennisspielern auch Golfer, Bowler, Fechter und Surfer. Meistens helfen Kühlung, Massagen, Stretching oder auch Ultraschallbehandlung.

Ernster wird es mit dem Muskelfaserriss, der bei Profisportlern häufig in Wade oder Oberschenkel auftritt. Bei Überdehnung durch abrupte Beschleunigung kann der Muskel reißen. Hier helfen Druckverbände, Kühlung und Krankengymnastik. Eine solche Verletzung kann einige Monate Heilungsprozess erfordern.

Gelenkprobleme und Bänderrisse

Hier helfen Euch leider keine Salben und Massagen weiter. Ein Kreuzbandriss im Knie ist eine sehr ernsthafte Verletzung, die durch zu schnelle Richtungsänderung und Knieverdrehung entsteht. Hier muss immer operiert werden und Ihr werdet lange Zeit nicht trainieren können. Der Meniskusknorpel im Knie kann ebenfalls reißen. Ob hierzu eine Operation oder eine andere Behandlung notwendig ist, solltet Ihr mit Eurem Arzt klären. Ebenfalls nicht zu spaßen ist mit Bänderrisen an den Sprunggelenken, die häufig durch Umknicken verursacht werden. Das Gelenk schmerzt höllisch, schwillt an und eine Belastung des betroffenen Beins ist fast nicht möglich. Kühlen und Hochlegen hilft ein wenig gegen die Schwellung und dann auf zum Arzt.

Brüche

Bei Funsportarten wie Skateboarding, Snowboarding und Free Ski werden sich vermutlich die häufigsten Brüche ereignen. Da hilft oft nur noch Eingipsen. Ein Bruch, der allerdings neben seinen großen Brüdern kaum Beachtung findet, ist Ermüdungsbruch am Mittelfuß. Eigentlich unverständlich, schließlich kommt er fast häufiger vor, am meisten bei Laufsportarten. Falscher Laufstil, unpassendes Schuhwerk oder Selbstüberschätzung führen zu einer ständigen Überlastung, welche die feinen Mittelfußknochen brechen lassen kann. Meistens helfen hier schon Entlastung, Salbenverbände oder auch Elektrotherapie. Ein Übermüdungsbruch ist auf Röntgenbildern meist nicht zu erkennen. Geht damit am besten direkt ins Krankenhaus, die sind besser ausgerüstet für solche Verletzungen.

veröffentlicht am 03.11.2014

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