Abseits der Schneepiste:
Die Region auf Schneeschuhen erkunden

Für Skifahrer gibt es nichts Aufregenderes, als eine neue Skipiste zu erkunden. Doch auch abseits der Piste kann der Skifahrer viel entdecken - wenn er entsprechend ausgerüstet ist.

 Copyright: eloisa / pixabay.comDie Schneeschuhwanderung ist kein Sport der Neuzeit. Diese Tätigkeit gibt es seit tausenden von Jahren, sie erlebt allerdings erst jetzt eine Renaissance. Im Vergleich zum klassischen Wandern gibt es kaum einen Unterschied, jedoch verwendet man spezielle Schneeschuhe sowie Stöcke. Wer sich bereits zur warmen Zeit für Wanderungen begeistern kann und verschneite Regionen erkunden möchte, der sollte auf eine Schneewanderung nicht verzichten. Die Sportart eignet sich für praktisch jede Altersgruppe und ist somit für Familien mit Kindern bis hin zum Hardcore-Sportler gleichermaßen geeignet.

Die Geschichte der Schneeschuhwanderung

Das Wandern mit Schneeschuhen blickt auf eine mehr als 6.000 Jahre alte Geschichte zurück. In der damaligen Mongolei wurden die ersten Schneeschuhe verwendet. Die Mongolen waren allerdings nicht das einzige Volk, welches sich seiner Umgebung anpasste. Auch Indianer und die Inuit lernten, sich zügig durch verschneite Landschaft zu bewegen. Damals hatten die Schneeschuhe jedoch eine völlig andere Funktion: Sie wurden zwar dazu verwendet, um schnell von Punkt A nach B zu kommen, jedoch in erster Linie zum Jagen.

Heute schnallen sich Wintersportler Schneeschuhe an ihre Füße, um verschneite Regionen rund um die Welt zu erkunden. Der Trend erlangte in den vergangenen Jahren eine große Beliebtheit, da er besonders einfach zu erlernen ist und sich für alle Altersgruppen eignet. Auf leichten Strecken können selbst die Kleinsten ihre ersten Versuche machen.

Moderne Schneeschuhe für moderne Menschen

Der heutige Schneeschuh hat relativ wenig mit den Modellen von vor 6.000 Jahren zu tun. Damals mussten die Menschen Materialien verwenden, die in der Natur vorkamen. Sie fertigten ihre Schneeschuhe aus einem Holzrahmen in Kombination mit einem Ledernetz an. Heute produzieren Hersteller wie Transa Schneeschuhe aus Aluminium und Kunststoff. Klassische Modelle, die wie die alten Modelle einen Holzrahmen verwenden, sind weiterhin zu haben. Aluminiumrahmen haben jedoch den Vorteil, dass sie leicht und robust sind. Dadurch eignen sie sich für lange Wanderungen besonders gut.

Das Prinzip der Schneeschuhe ist unabhängig von ihrem Material immer dasselbe: Ziel des Schneeschuhs ist es, die Auflagefläche auf dem Schnee zu vergrößern. Dadurch können Wanderer ihr Körpergewicht besser verteilen und sinken nicht so tief in den Schnee ein.

Die Ausrüstung für eine Schneeschuhwanderung

Die Ausrüstung für eine Schneeschuhwanderung setzt nicht alleine aus Schneeschuhen zusammen. Glücklicherweise besteht der Rest der Ausrüstung aus Utensilien, die man für einen Winterurlaub ohnehin benötigt. Dazu gehören unter anderem auch Skistöcke und ein Helm. Besitzt man diese nicht, kann man sie sich ausleihen. Zusätzlich zu Skistöcken und einem Helm sollten Wanderer unbedingt eine winterfeste Kleidung sowie Stiefel tragen.

Wintersportler sollten bei ihrer Schneeschuhwanderung nicht ihren Sonnenschutz vergessen. Entgegen der allgemeinen Behauptung, darf der Sonnenschutz auch im Winter nicht fehlen. Die Stiftung Warentest hat vor einigen Jahren acht Produkte getestet, die speziell für die Wintersaison entwickelt wurden. Im Gegensatz zum Sommer ist es wichtig, darauf zu achten, auch seine Lippen zu schützen. Schnee in Kombination mit Sonnenschein macht der Haut stark zu schaffen. Hinzu kommen Kälte und Wind, die die Haut schnell austrocknen.

Der dritte Teil der Ausrüstung für eine Schneeschuhwanderung hängt mit der Sicherheit der Teilnehmer zusammen. Ein Rucksack mit Verpflegung darf nicht fehlen. Weiterhin sollten im Rucksack folgende Utensilien zu finden sein:

  • GPS-Gerät
  • Feuerzeug
  • Taschenmesser
  • Isolierdecke
  • evtl. Überlebenskit

Erfahrene Wanderer sollten sich nie übernehmen und, je nach Route, eine Lawinenausrüstung, bestehend aus Schaufel, Sonde und LVS-Gerät, mitnehmen. Vor Abreise können Lawinengefahren auf www.lawinen.org überprüft werden.

An einer Schneeschuhwanderung teilnehmen

Schneeschuhwanderungen werden dank der Popularität inzwischen in vielen Regionen angeboten. Jeden Winter wandern 180.000 Mitglieder des Deutschen Alpenvereins (DAV) durch verschneite Regionen. Rund 1.000 Schneeschuhangebote gibt es jedes Jahr - einige von ihnen richten sich an Anfänger, andere an Fortgeschrittene oder Profis. Interessierte können direkt loswandern oder im Rahmen eines speziellen Trainings ihre Fitness steigern. Weitere Informationen rund um die Faszination Schneeschuhwandern gibt es in der Broschüre „Faszination Schneeschuhwandern“ (PDF; 1,6 MB).

Copyright: eloisa / pixabay.com

veröffentlicht am 11.02.2015

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