Faszination Motocross:
Die richtige Bereifung

Motorcross fahren ist für viele nicht nur interessantes Hobby voller Herausforderungen, sondern schlichtweg pure Faszination. Eins mit der Maschine werden und über absolut unebenes und ausgefahrenes Gelände fahren – gespickt mit vielen Sprunghügeln.

Möglichst schnell und doch kräfteschonend eine Strecke bewältigen. Das gibt den besonderen Kick und Adrenalin pur. Aber was auf der einen Seite viel Spaß macht, ist auf der anderen Seite auch eine Risikosportart – und das nicht nur, wenn man im Wettkampf gegen andere Fahrer antritt und auf Spitzenleistungen setzt. Deswegen muss man unbedingt mit der Fahrdynamik umgehen können, vollstes Vertrauen in die Technik haben und vor allem immer auf Sicherheit bedacht sein. Ein wichtiger Faktor ist, neben der regelmäßigen Wartung des Fahrzeugs, die Bereifung.

Nirgends ist die Bedeutung des richtigen Reifens so offensichtlich wie bei Zweirad-Maschinen. Das wird einem besonders deutlich, wenn man sich einmal vor Augen führt, dass die Aufstandsfläche einer 20 Cent-Münze gleicht. In Kurven wird der Motorradreifen fast über seine ganze Breite genutzt. Die Kontaktfläche wandert somit ständig. Für optimale Performance in allen Lagen werden für die Mitte-, Schultern- und Flankenbereiche unterschiedliche Mischungen genutzt. Der Reifen soll sich möglichst wenig verformen. Er überträgt immer Kräfte in Längs- und Querrichtung und ist für die Sicherheit elementar. Moderne Technologien ermöglichen immer mehr Stabilität bei optimaler Leistung, Lenkpräzision und einem geringen Gewicht. Gerade beim Motocross-Reifen erfordern die sich ständig ändernden Winkel, Untergründe und Belastungen eine besondere Konstruktion für gleichbleibenden und berechenbaren Grip in jeder Lage.

Mit der Yamaha XT 500 fing damals im Jahre 1975 alles an. Heute hat sich das Segment der Enduros zu einem der wichtigsten Bereiche auf dem Motorradmarkt entwickelt. Dank seiner Popularität, gibt es jetzt auch viele verschiedene Reifen für das Enduro-Segment. Die Ansprüche sind dabei extrem vielfältig: Die Pneus sollen robust sein, mit viel Laufleistung glänzen, gute Rückmeldung vermitteln und auf Asphalt möglichst ebenso guten Grip bieten wie auf losem Untergrund, sowie auf Sand und im Schlamm. Es gibt zwar heutzutage Möglichkeiten, unter dem breit gefächerten Angebot einen Allrounder als Kompromiss zwischen Straßen- und Geländetauglichkeit zu finden, aber viele der Reifen auf dem Markt sind „Spezialisten“, die vorrangig für den einen oder den anderen Einsatz entwickelt wurden. Das aber muss nicht automatisch als Einschränkung empfunden werden, denn gerade unter Hobbyfahrern hat jeder seine eigenen Befindlichkeiten und Vorlieben, die letztendlich die Wahl des passenden Reifens bedingen.

Um den richtigen Reifen für sich zu finden, sollte man sich also viel Zeit und Geduld nehmen. Doch das kann sich lohnen, denn die richtige Bereifung kann einen starken Einfluss auf die Leistung der Maschine haben. Auf welche Eigenschaft legt man also Wert: Guter Grip? Möglichst viel Fahrkomfort? Ein sicheres Handling bei Trockenheit und Nässe? Oder doch ein niedriger Verschleiß? Für manch einen sind auch die Langlebigkeit und die Abrollgeräusche ein wichtiges Kriterium – gerade bei Pneus mit grobem Profil könnten die nämlich zum Störfaktor werden. Und der Preis spielt natürlich häufig auch noch eine große Rolle. Ein Reifen zu finden, der alle Charakterzüge kombiniert, ist leider kaum bis gar nicht möglich! Die richtige Auswertung seines eigenen Fahrverhaltens bzw. des Straßenuntergrundes auf dem man sich hauptsächlich fortbewegt kann also Gold wert sein und die Entscheidung um einiges erleichtern.

Der heutige Enduro-Fahrer hat zwar die Qual der Wahl, aber das ist eben zugleich auch ein Vorteil, den man nicht unterschätzen sollte. Schließlich kann man sich so für den Pneu entscheiden, der sehr exakt seinen persönlichen Bedürfnissen entspricht. Dafür empfiehlt es sich, sich bei mehreren Herstellern über die entsprechenden Reifen, die zur Auswahl stehen, zu informieren und diese überschaubare Anzahl dann in einer Art engeren Auswahl nochmals untereinander zu vergleichen. Hilfe bei der Entscheidung können Tests von Motorradzeitschriften, Händler vor Ort oder zum Beispiel auch Online Reifenhändler wie Tirendo bieten. Letzterer greift auf ein Team aus erfahrenen Reifenexperten zurück, die einem mittels Beratung und Kundenservice gerne weiterhelfen.

Am Ende macht natürlich nicht nur das Motorrad oder der Reifen die ganze Arbeit. Motocross ist ein Leistungssport, für den man regelmäßig trainieren muss. Nur mit körperlicher Fitness und einem Fahrzeug, dem man in Technik und Ausstattung vertrauen kann, sind waghalsige Sprünge, außergewöhnliche Dynamik, schnelle Kurven und eine heimtückische Strecken mit Schlamm zu bewältigen!

veröffentlicht am 27.01.2014

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