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Vom Toten Meer zum Gipfel des Mount Everest
Mit 28 Jahren erfuhr der Österreicher Geri Winkler die Diagnose Diabetes. Für den Weltenbummler und Outdoor-Fan ein großer Schock. Extremsport und Fernreisen kaum noch
denkbar. Doch Geri Winkler trotzt seinem Schicksal. Er will auf den Gipfel des Mount Everest.
Die Ärzte rieten ihm zu strenger Diät, konventioneller Therapie und gemäßigter Bewegung. „In
meinem bisherigen Leben hatte ich nicht allzu viel von Regelmäßigkeit gehalten, ich liebte die dauernde Abwechslung. Nun sollte das alles vorbei sein“, erinnert sich Winkler.
Der Bergsteiger und Marathonläufer nahm die Herausforderung an: Er informierte sich, wie es weitergehen kann. Mit festem Willen und
Disziplin ist es ihm gelungen, seine Stoffwechselerkrankung mit der Verwirklichung seines Lebenstraums zu vereinbaren. Mehr noch: Der
Abenteurer fordert sich selbst heraus, indem er seinen Körper extremen Belastungen aussetzt. Zu den bisherigen Meilensteinen in seinem Leben
gehören der Wien-Marathon, eine Radtour durchs Baltikum sowie das Solo-Trekking durch die Sahara.
Das nächste große Ziel des 49-Jährigen ist der Mount Everest. Der 8.850 Meter hohe Berg wäre der vierte der sieben höchsten Gipfel auf
allen Kontinenten, die Winkler bereits bestiegen hat. Erst 80 Bergsteiger vor ihm haben diese sieben Gipfel bezwungen. Um dem ganzen einen zusätzlichen „Kick“ zu geben, beginnt Winkler seine Reise
am Toten Meer, dem tiefsten Punkt der Erde. Dort startet er mit dem Fahrrad über eine rund 7.600 Kilometer lange Strecke bis nach Katmandu. Zu Fuß geht es weiter bis zum „Dach der Welt“. Insgesamt
hat er 9.258 Höhenmeter zu überwinden.
Auf www.ascensia.de kann man den Fortschritt der Reise virtuell verfolgen.
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